„Das Glück ist ein Schmetterling, angelockt vom Duft der stillen Blüte, die sich öffnend dem Augenblick verschenkt.“ (Andreas Tenzer)

„Das Glück ist ein Schmetterling, angelockt vom Duft der stillen Blüte, die sich öffnend dem Augenblick verschenkt.“ (Andreas Tenzer)

Vergangenes Wochenende war ich in Solingen, im Bergischen Land. Ein Freund fragte mich, ob ich ihn begleiten wolle. Er hatte sich als Umzugshelfer für Freunde angeboten und dachte es wäre ein willkommener Tapetenwechsel für mich. Alleine das Wort „Umzug“ lässt mir noch immer das Blut in den Adern gefrieren, aber ich schaffte es trotzdem ein wenig abzuschalten. Die Gegend dort ist bezaubernd, die Menschen ebenso. Freundlich, offen und meistens mit strahlendem Lächeln, so wie die Sonne an diesem Wochenende (überwiegend zumindest). Nachdem ich die ersten zwei Stunden beim Umzug mitgeholfen habe (da sitzen und anderen beim Arbeiten zusehen ist nicht so meins) verlies mich langsam die Kraft, der Kaffeepegel meines Blutkreislaufs war dieses Wochenende sowieso gleich null, also musste ich mir etwas einfallen lassen, um irgendwie an Kaffee zu kommen. Egal wie aber dafür schnell. Ich habe auf dem Hinweg natürlich unbewußt die Häuserzeilen gescannt. Aufgeteilt in Bekleidungsgeschäfte und Cafes. Das ist nicht antrainiert, es ist angeboren und ich kann wirklich nichts dafür. So, als ob im Hintergrund eine App abläuft und du weißt hinterher eigentlich gar nicht so genau wo die Informationen herkommen. So wusste ich exakt in welche Richtung ich laufen musste, um schnellstmöglich ans Ziel meiner temporären Träume zu kommen. Das Dorf Witzhelden liegt da wie gemalt, fast als wäre die Zeit stehen geblieben. Der Dorfplatz wird beherrscht von einer evangelischen Kirche, in welchem Stil auch immer – definitiv ein etwas älteres Baujahr aus wunderschönem Sandstein, umrahmt von kleinen Fachwerkhäuschen mit diversen Geschäften und Restaurants. Eines dieser an Puppenhäuschen anmutenden Gebäude war das Café Strieker. Das Objekt meiner Begierde. Keine Kette, die Industrieware verarbeitet und diese lieblos an die Kunden veräußert, nein, eine Bäckerei mit Café, liebevoll eingerichtet, mit etlichen Sitzgelegenheiten auf dem Dorfplatz vor der Kirche und freundlich lächelndem Personal hinter der Theke, das definitiv nicht aufgesetzt, sondern ehrlich und herzlich war. So etwas kann ich nämlich riechen. Mein Gespür dafür ist untrüglich. Um euch einen kleinen Einblick zu geben hier noch drei Bilder. Geht ihr genauso gerne in Cafés?

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